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Die Deutschen und ihr geliebtes Butterbrot

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In Deutschland herrscht eine wahre Brotkultur. Rund 300 Sorten gibt es hierzulande. Und am 26. September ist der „Tag des deutschen Butterbrotes“. Zu diesem Anlass hat Arla Kærgården® bundesweit über500 Personen durch das Marktforschungsinstitut forsa befragen lassen. Dabei ging es unter anderem um die Rituale der Deutschen rund um das Brotessen. Die repräsentative Umfrage hat gezeigt: Erst einmal wird gebuttert!

 

 

Die Rituale der Deutschen beim Brotessen

 

 

Das häufigste Ritual beim Brotgenuss ist laut forsa, das Brot grundsätzlich erstmal mit Butter bzw. Mischstreichfetten zu bestreichen. Das gaben 46 Prozent der Befragten an. Die Aufteilung zwischen Männern (42 Prozent) und Frauen (49 Prozent) ist dabei relativ ausgewogen. Ein weiteres Ritual, das 24 Prozent der Umfrageteilnehmer pflegen, ist, das Brot zu toasten oder zu rösten. 17 Prozent essen ihr Brot zusammengeklappt (mehr Frauen als Männer) und 9 Prozent der Deutschen schneiden die Brotscheibe in kleine Stücke, bevor sie sie essen.

 

 

Die Deutschen und ihr Vollkornbrot

 

 

Immerhin noch 4 Prozent der befragten Erwachsenen praktizieren ein Ritual, das vielleicht an Kindheitstage erinnert: Sie knabbern die Kruste der Brotscheibe ab, bevor sie den Rest genießen. Das beliebteste Brot in Deutschland ist das Vollkornbrot. Etwas zwei Drittel der Bevölkerung (64 Prozent) sagen, dass sie dieses besonders gern essen. Kein Wunder, es bestätigt nur den „Ruf“, den die Deutschen selbst im Ausland haben, vor allem in Ländern, in denen nur Weißbrot erhältlich ist.

 

 

Deutsche lieben Vollkornbrot

 

 

Hier ist der Anteil der Frauen mit 75 Prozent gegenüber den Männern (54 Prozent) auffällig hoch. Männer hingegen greifen lieber zum klassischen Graubrot oder Mischbrot, das bestätigen rund 58 Prozent der Befragten (Gesamtergebnis 49 Prozent). Der Anteil der weiblichen Graubrot-Fans beläuft sich auf 41 Prozent. Erhebliche Unterschiede zeigen sich bei den Vorlieben von West und Ost: Westdeutsche sagen deutlich häufiger, dass sie Brötchen (50 Prozent), Baguette oder Toastbrot (beides 30 Prozent) essen, während in Ostdeutschland eher zu Zwieback gegriffen wird (21 Prozent).

 

 

Und das kommt drauf aufs Brot!

 

 

Rund 67 Prozent der Befragten belegen ihre Scheibe Brot am liebsten mit Schnitt- oder Weichkäse, gefolgt von Marmelade (62 Prozent) und Wurst (62 Prozent). Gerne wird das Brot dann noch mit Gemüse wie Gurken oder Tomate gar niert. Das bestätigen 55 Prozent der Umfrageteilnehmer. Wenn man die Deutschen aber fragt: herzhaft oder süß, ist die Antwort eindeutig: Eine große Mehrheit von 83 Prozent isst ihr Brot am liebsten herzhaft, nur 8 Prozent bevorzugen die süße Variante und 8 Prozent mögen beides gleich gerne.

 

 

Das gute alte Abendbrot?

 

 

Etwa drei Viertel der Bevölkerung (73 Prozent) essen üblicherweise Brot zum Frühstück, häufiger in Westdeutschland (76 Prozent) als in Ostdeutschland (58 Prozent). Fast zwei Drittel (62 Prozent) sagen, dass es bei ihnen gewöhnlich Brot zum Abendessen gibt, überdurchschnittlich häufig im Osten (80 Prozent) verglichen mit Westdeutschland (59 Prozent). Besonders hoch liegt der Genuss des Abendbrotes in der Altersklasse 45 – 60 Jahren (71 Prozent), was darauf hindeutet, dass das klassische Abendbrot, für das die Deutschen ja eigentlich bekannt sind, eine Art „traditionelle“ und seit langem praktizierte Mahlzeit ist.

 

 

Die jüngere Altersgruppe dagegen ist offenbar nicht so festgelegt

 

 

Denn diese isst Brot überdurchschnittlich oft auch gerne mal als Snack zwischendurch (25 Prozent) oder mittags zum Essen (35 Prozent), während hier das Gesamtergebnis bei 12 Prozent (Snack) und 18 Prozent (mittags) liegt. Beim Frühstück sind sich jedoch alle einig, ob jung oder alt: ein gutes Butterbrot gehört einfach dazu!

 

 

Stulle oder Schnitte?

 

 

Arla Kærgården® wollte zudem wissen, ob die Deutschen ihrem Brot einen Namen geben. 36 Prozent der Befragten bezeichnen ihr Brot als „Butterbrot“, überdurchschnittlich häufig in der Altersklasse 45 bis 59 Jahre (43 Prozent). 20 Prozent sagen einfach „Brot“ und 16 Prozent der Deutschen verwenden den Begriff „Stulle“, auffällig oft im Osten (32 Prozent) und vermehrt bei den 30 – 44 Jährigen (23 Prozent). Es fällt auch auf, dass die regionalen Eigennamen für eine Scheibe Brot häufig in Ostdeutschland Verwendung finden: „Schnitte“ (31 Prozent) gegenüber 6 Prozent im Westen, „Bemme“ (27 Prozent) gegenüber 1 Prozent im Westen. Ob Stulle oder Schnitte, ob morgens oder abends, ob Vollkorn – oder Graubrot, zu jedem Brot passt ein feiner, streichfähiger Buttergeschmack.

 

Weitere Informationen unter www.arlafoods.de

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